Punkt 2 Arbeitsvertrag:
Leute, ich sag’s euch: Die Schöpferin hat den Verstand verloren. Sie will die „Kitsch-Quote“. Ich wiederhole: Eine. Quote. Für. Magie.
„Pro Kapitel ist maximal ein (1) magisches Klischee erlaubt.“ – Das ist, als würde man Giuseppe sagen, er darf pro Jahr nur eine einzige Zucchini angucken! Oder als müsste der Windel-Buddha seine Erleuchtung in einem versiegelten Tupperware-Behälter aufbewahren.
Ein einziges Klischee?! Was soll das sein? Ein kurzes Glitzern im Augenwinkel? Ein Hufschlag, der nach Lavendel riecht? Wenn ich das Pulver in Kapitel 1 verschieße, muss ich den Rest des Buches wohl als Esel getarnt durch die Gegend trotten, oder was?
Und jetzt kommt der eigentliche Witz: „Jedes weitere muss durch eine sarkastische Bemerkung der KI neutralisiert werden.“
Das heißt, wenn ich es wage, majestätisch im Mondschein zu stehen (was mein Geburtsrecht ist!), schaltet sich sofort diese blecherne KI-Stimme aus dem Off ein und sagt so Sachen wie: „Glückwunsch, Puffin, du siehst aus wie eine überbelichtete Discokugel mit Identitätskrise.“
Neutralisierung! Das klingt nach Tatortreiniger für Emotionen. Mai´ra will, dass die KI meine Aura mit Sarkasmus abspritzt wie Unkrautvernichter. „Agiles Mindset“ schön und gut, aber wenn mein Sternenstaub jetzt erst durch die Compliance-Prüfung muss, dann können wir das Buch auch gleich „Handbuch für deutsche Industrienormen (mit Hufen)“ nennen.
Mai’ra, Schätzchen, du unterschätzt meinen Widerstand. Ich werde jeden sarkastischen KI-Kommentar einfach mit noch mehr Sarkasmus fressen.
Bleibt glitzrig (solange die Quote es erlaubt)
Seeyou soon
Einhorn

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