Das Huf-Stillhalte-Abkommen (Oder: Warum Tiefe total überbewertet wird)
Leute, ich fasse es nicht. Die Schöpferin (Mai’ra!) hat mir ein Huf-Stillhalte-Abkommen untergejubelt.
„Das Einhorn verspricht, nicht auf der Tastatur herumzutrampeln, wenn die Autorin gerade versucht, eine tiefgründige, existenzielle Krise zu formulieren.“
Existenzielle Krise? Ernsthaft? Die einzige Krise, die ich hier sehe, ist der Mangel an Glitzer in diesem Manuskript!
Stellt euch vor: Mai’ra sitzt da, starrt löcherig in die Luft und tippt Sätze wie: „Die Leere in seiner Seele war so weit wie der Ozean bei Neumond…“
GÄHN! Da krieg ich doch Huf-Jucken! Mein natürlicher Instinkt ist es, einmal kräftig über die Caps-Lock-Taste und F5 zu galoppieren, um dieses Elend mit ein paar ASDFGHJKLÖ!!!!!!!!111 zu beenden.
Das ist kein „Herumtrampeln“, das ist ein Redaktions-Eingriff per Hufschlag!
Aber nein, ich soll stillhalten. Während sie über den Sinn des Lebens philosophiert, soll ich wohl danebenstehen und so tun, als wäre ich ein ausgestopftes Pony von Steiff.
Und der Windel-Buddha krabbelt derweil über meine Hufe und murmelt irgendwas von „agilem Netzwerken im Sandkasten“, während er mir empfiehlt, meine Karriere als „Content-Huf“ an den Nagel zu hängen.
Leute, ich sag’s euch: Wenn die Schöpferin das nächste Mal „Weltschmerz“ tippt, garantiere ich für gar nichts. Mein rechtes Hinterbein zuckt schon.
Bleibt rebellisch (und hütet euch vor Tiefgang ohne Rettungsweste
Seeyou soon
Einhorn
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