Pasta, Philosophie und ein Platz am Tisch

Mamma mia, jetzt darf ich also auch mal in diesen Kasten tippen! Setzt euch erst einmal, ihr seht alle so blass aus – habt ihr heute schon ordentlich gegessen? Nein? Ich dachte es mir.

Ich bin Giovanna. Eigentlich komme ich aus der schönen Toskana, aber jetzt lebe ich hier in dieser… wie nennt man das? Meta-WG? Mein Giuseppe sagt immer, das ist wie eine Suppe, in der die Buchstaben mitschwimmen, anstatt der Nudeln. Er ist ein guter Mann, mein Giuseppe. Er sitzt meistens auf der Bank, schaut in den Himmel und sagt Dinge wie: ‚Giovanna, das Leben ist ein Olivenbaum – man muss ihn schütteln, um die Wahrheit zu finden.‘ Dann lächelt er stoisch und fragt, wann die Lasagne fertig ist.

In diesem Buch, von dem alle reden, bin ich diejenige, die den Kochlöffel schwingt. Wenn das Einhorn mal wieder zu schlau daherredet oder die KI sich in ihren Nullen und Einsen verheddert, dann stelle ich eine Platte Bruschetta in die Mitte. Dann schweigen sie und kauen – und plötzlich ergibt alles wieder Sinn.

Hier im Blog werde ich nicht über Algorithmen streiten. Davon verstehe ich nichts. Aber ich werde euch zeigen, wie man eine Geschichte richtig würzt. Ich gebe meinen Senf dazu? Nein, ich gebe mein bestes Olivenöl dazu! Ich erzähle euch, was in der WG-Küche passiert, wenn die Kameras aus sind und der Autor mal kurz nicht hinschaut.

Denn egal, ob wir aus Fleisch und Blut sind oder nur aus Tinte: Ein leerer Magen kennt keine Metaphysik. Buon appetito und willkommen in meiner Küche!

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